Was jetzt angemeldet werden muss

Nach der Mitteilung der Stiftung Jugend forscht vom 3. November endet die Anmeldung zur Wettbewerbsrunde 2027 am 30. November 2026. Zum Einstieg wird zunächst das Forschungsthema festgelegt. Die schriftliche Ausarbeitung folgt später. Die Teilnahmebedingungen und die für das Projekt geltenden Abgabetermine sollten unmittelbar im Wettbewerbsportal geprüft werden.

Es gibt zwei Alterssparten: Jugend forscht und Jugend forscht junior. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen mindestens die vierte Klasse besuchen. Für die genaue Zuordnung zählen die veröffentlichten Alters- und Stichtagsregeln, nicht allein die besuchte Schulklasse.

Eine Frage wählen, die sich untersuchen lässt

Ein praktikabler Anfang ist eine Beobachtung aus dem Schulalltag. Statt «Wir erforschen das Klima» könnte eine Gruppe fragen, an welchen Stellen des Schulhofs es zu verschiedenen Tageszeiten wärmer ist. Das ist ein redaktionelles Beispiel, keine Aufgabe des Wettbewerbs. Entscheidend ist, ob die Jugendlichen erklären können, was sie messen oder vergleichen wollen.

Lassen Sie die Gruppe zunächst notieren, was sie bereits weiß und welche Annahme sie überprüfen möchte. Ein kleines Vorhaben mit wiederholbaren Beobachtungen ist leichter zu planen als eine lange Liste großer Ziele.

Begleitung und Arbeitszeit vereinbaren

Lehrkräfte können helfen, einen festen Termin, einen sicheren Arbeitsort und eine erreichbare Ansprechperson zu organisieren. Klären Sie vor Experimenten, welche Sicherheitsregeln und Genehmigungen gelten. Die Teilnehmenden sollen ihre Entscheidungen selbst nachvollziehen können; eine von Erwachsenen fertig ausgearbeitete Lösung nimmt ihnen den eigentlichen Forschungsprozess.

Ein einfaches Projekttagebuch kann Datum, Vorgehen, Ergebnis und nächste Frage festhalten. Auch ein Versuch, der nicht wie erwartet funktioniert, liefert Material für die spätere Erklärung, sofern die Beobachtung sorgfältig dokumentiert wird.

Die Schulöffentlichkeit sinnvoll einbeziehen

Für eine erste Vorstellung genügt ein kurzer Zwischenstand: die Frage, eine Methode und ein noch ungelöstes Problem. Mitschülerinnen und Mitschüler können dazu Rückfragen stellen. Schulen sollten ihre Teilnahme nicht mit einer bereits erreichten Auszeichnung verwechseln. Für Familien sind vor allem Ansprechpartner, Zeitaufwand und bestätigte Veranstaltungstermine wichtig. Die Stiftung kündigt Regionalwettbewerbe ab Februar 2027 an; Ort und konkrete Termine hängen vom zuständigen Wettbewerb ab.

Quellen